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Kommunikationsdesign vermittelt die Beherrschung sämtlicher gestalterisch-kreativer Ausdrucksmöglichkeiten (grafische, zeichnerische, typografische, fotografische und filmische Fertigkeiten). Damit verbunden ist die Aneignung der erforderlichen handwerklich-technischen Methoden, welche für das Kommunizieren mit den unterschiedlichsten Medien notwendig sind, sowie der Erwerb designspezifischer theoretisch-wissenschaftlicher Kenntnisse. Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum/zur Kommunikations-Designer/in. Die Ausbildung ist praxisbezogen und soll berufsbereit machen. Sie ist nicht auf enge Berufsbilder ausgerichtet, sondern soll einen Einstieg in breite Tätigkeitsfelder ermöglichen. Ein/eine Kommunikations-Designer/in plant, gestaltet und setzt die Kommunikationsmittel ein, die diesem Zweck dienen.
In den drei Grundstudiensemestern sind allgemeine Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben. Dabei beziehen sich die einzelnen Lernstoff-Komplexe aufeinander und müssen deshalb miteinander vernetzt erlernt werden. In den vier Hauptstudiensemestern wird für bestimmte Berufsfelder ausgebildet, unter anderem auch für Berufsfelder, die in Zusammenhang mit der Einführung neuer Medien stehen. Die berufsbezogene schwerpunktmäßige Ausbildung erfolgt durch inhaltlich unterschiedliche Projekt-Angebote. Während des Hauptstudiums werden im Studienschwerpunkt "Audiovisuelle Medien" als Projektarbeiten Filme und Videos der Sparten Dokumentarfilm, Kurzfilm, Experimentalfilm, Animationsfilm und Videoclip produziert. Einen weiteren wichtigen Produktionsbereich bilden Diaschauen und Multivisionen, Computergrafik und -animation sowie interaktive Multimedia- Applikationen.
Studienbewerber/innen müssen neben der Fachhochschulreife (bzw. Abitur) einen Eignungstest absolvieren. Wer das Studienziel erreicht, erwirbt mit der Abschlußprüfung den akademischen Grad Diplom-Designer/in. Die Lehre wird von zwei Professoren und zwei Lehrbeauftragten vertreten, die von vier Laboringenieuren unterstützt werden.
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